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| Stadtportrait Lengefeld - Ortsteil
Gemeinde Wünschendorf |
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Wünschendorf,
ein ehemaliges Vorwerk zu dem Herrenbesitz Rauenstein, ist
auf die Zeit des 11. Jahrhunderts zurückzu-führen.
Das Jahr 1369 bringt die erste urkundliche Erwähnung
des Ortes "Windesdorf" und 1549 "Stoltzerhayn".
Diese bilden ab 1839 eine Gemeinde.
Die Dammühle wird 1550 erstmals er-wähnt. Robert
Weber gründet 1850 die erste Spielzeugproduktion. 1875
erhält Wünschendorf einen Bahnan-schluss mit dem
Bau der Flöhatalbahn.
1905 beginnt der Bau der unteren Neunzehnhainer Talsperre
und 1911 der Oberen Neunzehnhainer Talsperre, 1996 bis 99
wird die Staumauer der Oberen Talsperre saniert.
1925 - Gründung der Fa. Bruno Wagner KG, Blech- und Metallwarenfabrik.
Wünschendorf hat 186 Opfer im Weltkrieg zu beklagen.
Die Bodenreform brachte für Neubauern einen Neubeginn.
Kleine Holz-betriebe beginnen die Produktion. Weitere Kleinbetriebe
entstehen. Sportstätten entstehen (Jahnkampfbahn sowie
Schüler- und Jugend-sprungschanze) - Ulf Findeisen wird
DDR-Meister auf der Großschanze.
1977 - Die Schule muss geschlossen werden.
Nach der deutschen Wiedervereinigung werden Betriebe reprivatisiert.
Neue Kleinbetriebe sind am Entstehen. Kindergarten und Poststelle
müssen geschlossen werden.
Unter den neuen Betrieben ist auch der Friseur, welcher sein
Domizil in einem der ältesten Fachwerkhäuser des
Ortes aufgeschlagen hat.
Am 01.01.1999 wird Wünschendorf ebenfalls wie Reifland
und Lippersdorf mit Lengefeld zu einer Stadt vereinigt.
Der Ort hat heute etwa 675 Einwohner und liegt nördlich
von Lengefeld an der Staatsstraße von Augustusburg -
Lengefeld auf einer Höhe von 500 m über NN. Am Fuße
von Wünschendorf liegt das Lautenbachtal mit dem gleichnamigen
Gewässer.
Ansonsten ist Wünschendorf vom ländlichen Charakter
und der Landwirt-schaft geprägt. Die Lage sowie Umgebung
und Ortsbild machen die Gemeinde besonders attraktiv.
Vom Galgenberg aus, der ehemaligen Hinrichtungsstätte,
richtet sich der Blick südlich nach Lengefeld auf den
Adlerstein, westlich auf den Heinzefeld und östlich nach
Reifland und Lippersdorf. Bei sehr guter Sicht kann man sogar
das Osterzgebirge sehen. Im Norden liegt malerisch die Augustusburg,
welche Sie bei einem Spaziergang in den romantischen Ortsteil
Stolzenhain sicher entdecken werden.
Im Ostkern ist vom ehemaligen Rittergut das Herrenhaus nach
1945 zur Baumaterialgewinnung der Neubauerngüter abgerissen
worden. Zu sehen ist nur noch die sehenswerte Eingangstür.
Den erzgebirgstypisch erhaltenen Ortsteil Stolzenhain ("Stolzer
Wald"), wo eine gemütliche Gaststätte zur Rast
einlädt, kann man zu Fuß erreichen. Eine Wanderung
von Stolzenhain und der Schwarzmühle nach Börnichen
oder durch das Flöhatal nach Floßmühle begeistert
jeden Wanderfreund.
Sehenswert sind aber auch die Reste der Kalköfen, der
Mühlen und der letzten Häuser von Neunzehnhain,
dem Waldgebiet, welches nahtlos an Wünschendorf angrenzt.
Auch hier finden Sie wie in Stolzenhain sehr gute Rad- und
Wanderwege.
Im Lautenbachtal befindet sich die Damm-Mühle sowie eine
sehenswerte, gut erhaltene Jugendstil-Villa an der ehemaligen
Seifert-Mühle.
Im Advent lädt der Ortsteil zum Weihnachtsmarkt ein.
Ein Reitverein bietet jedem die Möglichkeit zum Reiten.
Darüber hinaus werden Kremserfahrten und wunderschöne
Touren auf dem Rücken der Pferde angeboten. Der Kinderpielplatz
ist im Ortszentrum gelegen. Sehenswert ist die Pyramide im
Winter, welche sich im Ortszentrum befindet. |
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